Praxis Dr. Janzen
 
 
 
Füße und Zehen


Jeder Mensch legt im Laufe seines Lebens eine gewaltige Strecke zu Fuß zurück. Dabei wird nicht selten den Füßen nur wenig Aufmerksamkeit geschenkt. Erst bei Störungen der Funktion rücken sie in unser Bewusstsein und erinnern uns an ihre wichtigen Aufgaben.

Neben den angeborenen Veränderungen am Fuß spielen in der täglichen Praxis vor allem über einen langen Zeitraum langsam erworbene Fußveränderungen eine Rolle.

Die häufigsten Störungen der Fußfunktionen entstehen durch Nachlassen der stabilisierenden Gewebespannung und den damit verbundenen Fuß- und Zehendeformitäten.

Die häufigste und bedeutsamste Zehendeformität ist die Ballenbildung am Großzeh. Hierbei kommt es zu einer Abweichung der Großzehe im Grundgelenk nach außen und des Mittelfußknochens nach innen. Diese Veränderungen entstehen meist beidseits bei Spreizfüßen, Frauen sind häufiger betroffen.Auch Hammer- und Krallenzehen spielen eine Rolle bei der Beeinträchtigung der Fußfunktion.Die Behandlung von Fußdeformitäten erfolgt sowohl konservativ als auch operativ oder in Kombination der beiden Möglichkeiten.

Mit Hilfe der Röntgendiagnostik lässt sich ein gutes Abbild der knöchernen Verhältnisse erzielen, darauf basiert die Festlegung der entsprechenden Behandlung. Auch in der operativen Therapie von Fußdeformitäten hat sich in den vergangenen Jahrzehnten ein Wandel verzogen, ein nicht geringer Anteil ist ambulant durchführbar. Auch in unserer Praxis erfolgt die ambulante Versorgung selbst komplexerer Veränderungen.

Konservativ kommen neben medikamentöser und krankengymnastischer Behandlung auch maßgefertigte Einlagen, Schuhzurichtungen oder orthopädische Schuhe zum Einsatz.

Selbstverständlich spielen auch Verletzungen am Fuß eine Rolle. Hier sind die Versorgungsmöglichkeiten in unserer Praxis von der Ruhigstellung durch Bandagen oder Schienen bis hin zur operativen Versorgung von Frakturen der Fußknochen gegeben.

Vereinfachte schematische Darstellung - Hammerzehe, Krallenzehe, Malletzehe
Vereinfachte schematische Darstellung

Vereinfachte schematische Darstellung – Lapidus, Bösch, Intrinisc-Operation
Vereinfachte schematische Darstellung


Fuß-Operation


Der Zweck einer gelenkerhaltenen Operation ist die Beseitigung der Spreizfußstellung mit Zehendeformitäten und die Wiederherstellung der ursprünglichen Form des Fußes. Es ist ein kombiniertes Operationsverfahren am Knochen und zwar:

Spaltung des Knochenstrahls im Bereich der Basis und Repositionierung in die Neutralstellung und
Weichteilverfahren im Bereich der Sehne und Kapsel des Großzehengrundgelenks, wobei die Großzehe in die Neutralstellung gebracht und befestigt wird.




Zusätzlich wird der Ballen (med. Pseudoexostose Mittelfußknochen I) entfernt und der gesunde Knochen wird zur Auffüllung der Basis-Osteotomie benutzt.



Um eine rasche Belastung des operierten Fußes zu erreichen, wird eine spezielle Titanplatte zur Fixierung der Osteotomie eingesetzt.



Die Nachbehandlung einschließlich Wundheilung dauert je nach Alter des Patientens und der Knochenhärte (Knochendichte) zwischen 4 und 6 Wochen.

Schon am ersten Tag nach dem Verbandwechsel erhält der Patient einen Vorfußentlastungsschuh.



Dieser Spezialschuh ermöglicht gegenüber der früheren Gipsversorgung eine erleichterte Fortbewegung und ein Abrollen des Fußes.

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Unsere Sprechzeiten:
Montags, Dienstags, Donnerstags 08:00 bis 12:00 Uhr und 14:30 bis 17:00 Uhr

Mittwochs und Freitags
08:00 bis 13:00 Uhr

Termine nach Vereinbarung.

Dienstags
freie Sprechstunde

Anmeldung zwischen 14:30 und 16:30 Uhr

Telefon: (0521) 5 22 76 70
Dr. med. W. Janzen | Ummelner Straße 2 | 33649 Bielefeld | Tel.: +49 (0) 521) 5 22 76 70 | Fax: 52 276 729 | info@orthopaedie-janzen.de
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